Plakat zur Ausstellung „Zeitenwende. Fischer an Schlei und Schweriner See“
Ein kultureller Brückenschlag zwischen West und Ost, zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern – das ist die Ausstellungskooperation „Zeitenwende. Fischer an Schlei und Schweriner See“ von Volker Janke und Holger Rüdel. Am 3. Juli 2022 wurde die Fotoschau im Freilichtmuseum für Volkskunde Schwerin-Mueß von Schwerins Oberbürgermeister Dr. Rico Badenschier eröffnet.
Fischerei in Gefahr – an Schlei und Schweriner See
Kennengelernt hatten sich die beiden Fotografen bei einer Regionalkonferenz der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Aus den gemeinsamen Gesprächen über die Bildreportage „Zeitenwende“ von Holger Rüdel entwickelte sich die Idee, seinen Blick auf die kritische Situation der Fischerei an der Schlei durch eine parallele Dokumentation des Fischerhandwerks am Schweriner See aus der Perspektive von Volker Janke zu ergänzen.
Denn sowohl an der Schlei als auch am Schweriner See stehen die Fischer vor den gleichen Herausforderungen. Ihre Existenz ist mehr denn je gefährdet. Ist die Fischerei ein Handwerk, das bald nur noch in Museen bestaunt werden kann?
In der Schwarzweiß-Bildserie von Volker Janke, Ausstellungskurator und Fotograf im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß, stehen die Fischer Andreas Kühl und der Räuchermeister Uli Marchewsky im Mittelpunkt. Beide sind im Fischereihof Mueß tätig, der direkt neben dem Museum am Südende des Schweriner Sees liegt. „Mit unseren Fängen gelingt es uns schon lange nicht mehr, den Betrieb aufrechtzuerhalten. 95 Prozent unseres Angebotes müssen wir zukaufen“, berichtet Fischereichef Gerd Eberwein.
Aus der Bildserie „Fischer am Schweriner See“ von Volker Janke: Fischer Andreas Kühl in Aktion.
Das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß
Das am Schweriner See gelegene Freilichtmuseum Schwerin-Mueß feierte vor drei Jahren sein 50-jähriges Gründungsjubiläum. Es hat während der letzten Jahre einen Teil des einstigen Domanial-, Bauern- und Fischerdorfs mitgeprägt: Jahrzehnte mussten die Besucher und Bewohner hier auf einen direkten Seezugang warten. 2009 konnte dieser gleich neben dem Fischereihof Mueß durch die Stadt Schwerin realisiert werden. Das Entwicklungskonzept für die Dorf- und Museumsanlage sieht außerdem eine öffentlich zugängliche Steganlage mit Fährverbindung nach Kaninchenwerder vor. Auch in Schwerin-Mueß wenden sich die Zeiten. In diesem Fall zum Guten.
Wer die Ausstellung „Zeitenwende. Fischer an Schlei und Schweriner See“ besichtigt, gelangt nach dem Rundgang durch den Hauptteil der Schau im „Kunstkaten“, einer ehemaligen Scheune, über einen „Bilder-Parcours“ mit weiteren Motiven im Außenbereich direkt an den Schweriner See. Dank dieser geschickten Regie lernt man das Freilichtmuseum und seine schöne Lage am zweitgrößten Binnengewässer in Mecklenburg-Vorpommern umfassend kennen.
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