Mit Jim Brandenburg im Badlands National Park in South Dakota (USA)

Dickhornschaf/Bighorn Sheep © Holger Rüdel
Männliches Dickhornschaf (Ovis canadensis)/Bighorn Sheep bei Interior im Badlands National Park in South Dakota (USA) am Morgen. © Holger Rüdel 

Mit Jim Brandenburg arbeite ich seit 2010 zusammen. In jenem Jahr begannen die Vorbereitungen zu seiner weltweit ersten, von mir mitinitiierten Retrospektive. Im Sommer 2012 besuchte ich Jim in seiner Heimat, dem US-Bundesstaat Minnesota, um die Schauplätze seiner Tier- und Landschaftsaufnahmen kennenzulernen und weitere Projekte mit ihm zu besprechen. Jim hatte sich viel Zeit genommen und den Ehrgeiz, mir einige seiner fotografischen Lieblingsorte in Minnesota und South Dakota persönlich zu zeigen. Einer seiner Favoriten – für viele immer noch ein Geheimtipp – ist der Badlands National Park im Südwesten South Dakotas.

Dickhornschafe (Bighorn Sheep) in den Badlands

Hier verbrachten wir zwei Tage, an denen wir gemeinsam in einer atemberaubenden Landschaft intensiv fotografierten – vom Glück begünstigt: Seit über 30 Jahren besucht Jim Brandenburg immer wieder den Badlands National Park, und noch nie gelang es ihm, dort Dickhornschafe (Bighorn Sheep) vor die Linse zu bekommen. Als wir zusammen frühmorgens aufbrachen, sahen wir zwei Böcke auf einer Hochebene, nicht allzu weit von uns entfernt. “Unbelievable!”, rief Jim und arbeitete sich, bewaffnet mit drei Nikon-Kameras (D4 und D800E), davon eine auf Stativ bestückt mit dem AF-S Nikkor 500 mm 1:4G ED VR, Schritt für Schritt heran. Die enorme Trockenheit der vergangenen Monate, erklärte er, hatte die scheuen Tiere gezwungen, auf der Suche nach Nahrung die Gipfel der Badlands-Berge zu verlassen und tiefer gelegene Plätze aufzusuchen.

Badlands: Momentaufnahmen am Abgrund

Ich folgte ihm dicht und schoss mit meinem AF-S Nikkor 70-200 mm 1:2,8G ED VR II, häufig kombiniert mit dem ausgezeichneten Telekonverter TC-20E III, eine leichte und auch ohne Stativ einsetzbare Kombination. Natürlich hatte auch ich ein Stativ dabei, aber beim Heranpirschen an die Dickhörner erwies es sich als eher hinderlich. Die Bildausbeute dieser morgendlichen Fotoexkursion war überraschend groß. Die Momentaufnahmen des am Abgrund verweilenden Dickhornschafes zählen für Jim und mich zu den Höhepunkten dieses Tages.

 

 

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