Neue Foto-Galerie im Umweltministerium Schleswig-Holstein

Am 20. Januar 2026 eröffnete Umweltminister Tobias Goldschmidt gemeinsam mit Staatssekretärin Katja Günther im Beisein geladener Gäste eine neue, permanente Foto-Galerie im Kieler Ministerium für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur (MEKUN).
Gezeigt werden 16 FineArt-Prints aus meinen beiden Schwarzweiß-Serien „Zeitenwende. Die Fischer vom Holm in Schleswig an der Schlei“ und „Nomaden unserer Zeit. Wanderschäfereien in Schleswig-Holstein“. Die Arbeiten wurden vom Ministerium angekauft und sind nun dauerhaft auf der Ministerebene des Hauses zu sehen.

Die Eröffnung wurde begleitet von einem Grußwort des Ministers sowie einem Beitrag von Dr. Bernd Brandes‑Druba, der die Perspektive der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein als Förderin der Fotoprojekte einbrachte und die langjährige Zusammenarbeit würdigte.
Die beiden Serien erzählen von zwei uralten Handwerksberufen, die tief in Schleswig-Holstein verwurzelt sind und zugleich an einem historischen Wendepunkt stehen. Ihre Themen berühren zentrale Fragen des Natur- und Ressourcenschutzes, die das Ministerium täglich beschäftigen.
Zitat aus meiner Rede zur Eröffnung
Ich wollte diese Menschen nicht dokumentieren, weil sie ‚verschwinden‘. Ich wollte sie fotografieren, weil sie uns etwas zu sagen haben.
Diese Bilder erzählen nicht nur von Arbeit. Sie erzählen von einer Beziehung – zwischen Menschen, Tier und Natur.
In diesen Fotografien geht es nicht um Nostalgie. Es geht vielmehr um die Frage, wie ein Handwerk überleben kann, das auf einem empfindlichen Ökosystem basiert.Was verbindet die Serien?
Beide dieser uralten Handwerksberufe stehen für etwas, das in unserer Zeit selten geworden ist: eine unmittelbare, unverstellte Beziehung zur Natur.
Und genau deshalb gehören diese Bilder an diesen Ort.

Dank
Mein Dank gilt dem Umweltministerium für den Ankauf und die professionelle Präsentation der Arbeiten, ebenso Dr. Bernd Brandes‑Druba als Geschäftsführer der Sparkassenstiftung Schleswig-Holstein, die beide Serien über Jahre begleitet und ermöglicht hat.
Die Bilder sind nun in den Fluren des Hauses dauerhaft präsent.
Ich wünsche mir, dass sie nicht nur dekorieren, sondern anregen — zum Innehalten, zum Nachdenken, vielleicht auch zum Gespräch.